Kein Bier, mehr Schlaf: So macht er sich fit für Rio

VfL-Sprinter Sven Knipphals ist in die Olympia Vorbereitung eingestiegen
Rio 2016: Für Wolfsburgs Top-Leichtathlet Sven Knipphals hat die Vorbereitung auf Olympia begonnen. Zehn Monate vor den Spielen arbeitet der VfL-Sprinter an seinem großen Ziel – und stellt dafür auch Ernährungsgewohnheiten und Tagesablauf um.

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„Es sind Kleinigkeiten“, so Knipphals, „aber das ist meine letzte Olympia-Chance – und dafür muss alles stimmen.“ Ergänzend zum Training arbeitet der Wolfsburger jetzt auch mit Stuttgarter Fitness-Trainer Wolfgang Unsöld zusammen. In dessen Konzept geht’s unter anderem um Bettruhe. „Jeden Abend 22 Uhr schlafen gehen, das ist der Plan.“, so Knipphals, „und ich schaffe das auch fast immer.“ Außerdem gibt’s keinen Zucker mehr, Kohlehydrate nimmt der 30-jährige nur eingeschränkt zu sich. „Und zusätzlich“, so Knipphals, „verzichte ich bis Olympia vollständig auf Alkohol  -also das gelegentliche Feierabendbier und das Weizen-Mixgetränk fallen ganz weg.“ In drei Wochen startet dann mit dem DLV-Trainingslager im südafrikanischen Stellenbosch die erste heiße Phase der Rio-Vorbereitung – für die fünf Wochen dort muss Knipphals knapp 1000 Euro aus eigener Tasche beisteuern. „Das geht nicht ohne eigene Sponsoren“, so der Sprinter, der sich darum über Unterstützung aus der Heimat freut: Die Oebisfelder SLM Kunststofftechnik GmbH ist als zweiter lokaler Knipphals-Sponsor hinzugekommen. „Aus Verbundenheit zur Stadt und zum VfL“, wie der Wolfsburger SLM-Chef Thomas Brüsch erklärte. Knipphals: „Ohne diese Art der Unterstützung, würde ich wohl nur zwei statt fünf Wochen in Südafrika trainieren können.“ Dort will er dann die Grundlagen für die perfekte Form legen – und die wird nötig sein, wenn Knipphals nicht nur in der Staffel, sondern auch als Einzelstarter über 100 Meter in Rio dabei sein will. Die geforderte Norm liegt bei 10,14 Sekunden, die Bestzeit des VfLers bei 10,13 Sekunden. „Schwer“, so Knipphals, „aber ich bin mir absolut sicher, dass die Saison 2016 meine beste wird!“

SLM Kunststofftechnik GmbH ist neuer Sponsor vom „schnellsten Wolf“ Sven Knipphals

Familienunternehmen unterstützt VfL-Sprinter auf dem Weg nach Rio
Wolfsburg. Seit dem 1. September 2015 unterstützt die SLM Kunststofftechnik GmbH den erfolgreichen Wolfsburger Sprinter Sven Knipphals, der es trotz starker sportlicher Leistungen schwer hat, sich vollständig auf den Sport zu konzentrieren. Mit der SLM Kunststofftechnik GmbH konnte Sven Knipphals einen weiteren Partner finden, sodass die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2016 weiter professionalisiert werden kann.

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„Ich freue mich einen weiteren Sponsor aus der Region gefunden zu haben. SLM ist bereits Namensgeber des Wolfsburger Halbmarathon und nun komme ich als Sprinter des VfL Wolfsburg dazu – das passt perfekt“, meint Sven Knipphals. In der Tat unterstützt das Unternehmen aus Oebisfelde weitere  sportliche Projekte, wie zum Beispiel das Tanzende Theater Wolfsburg, U.S.I. Lupo Martini 1. Herrenmannschaft Fußball und die Handballmannschaften der E-Jugend Mädchen, B-Jugend Jungen sowie die 1. Damenmannschaft des SV Oebisfelde. Mit dem Sprinter Sven Knipphals unterstützt das Unternehmen nun erstmals einen Einzelsportler, der zudem Tipps für den Wolfsburg Marathon 2016 liefern soll.

„Wir haben uns für Sven entschieden, weil ich ein Wolf(sburger) bin und Sven der schnellste Wolf ist. Aus Verbundenheit zur Stadt und zum VfL Wolfsburg ist es eine logische Konsequenz, dass ein derartig guter Sportler unterstützt werden muss, um sich die Bedingungen schaffen zu können, die letzten 5% zu verbessern“, erklärt Thomas Brüsch (Geschäftsführer SLM Kunststofftechnik GmbH). Die SLM Kunststofftechnik GmbH wird Sven zunächst ein Jahr lang auf seinem Weg zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio unterstützen.

Über die SLM Kunststofftechnik GmbH
Die Geschichte der SLM Kunststofftechnik GmbH begann 1998 mit sechs Mitarbeitern und sieben Maschinen. Heute beschäftigt das Unternehmen 230 Mitarbeiter und arbeitet mit rund 50 Spritzgussmaschinen. 2013 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 32 Millionen Euro. Die Oebisfelder SLM Kunststofftechnik gehört mittlerweile zu einem der führenden Systemlieferanten der Automobilindustrie und beliefert weltweit Unternehmen. Mit exzellenten technischen Innovationen und einer hochmotivierten Belegschaft entwickelte sich das Unternehmen SLM zu einem der wirtschaftlichen „Leuchttürme“ in Sachsen-Anhalt. Die Produkte können unter Einsatz der neuesten Produktionsanlagen hergestellt und dadurch mit verkürzten Entwicklungszeiten beim Kunden optimal eingehen. Die Kunststoffteile kommen aus mehr als 50 Spritzgussmaschinen im 1K und 2K-Bereich der Firmen DEMAG und ENGEL (mit Größenordnungen von 35 bis 1.700 Tonnen Schließkraft), diese werden auf dem sich schnell veränderlichen Markt der Fahrzeugindustrie höchsten Ansprüchen gerecht. Außer der Fertigung von Anbauteilen im Stoßfängerbereich sowie technischer Kunststoffteile aller Art, stehen die Mitarbeiter der SLM Kunststofftechnik GmbH den Kunden bei der Entwicklung und Ausarbeitung von Machbarkeitsstudien zur Seite.

Über Sven Knipphals
Sven Knipphals wurde 1985 in Hannover geboren und zog mit zwei Jahren nach Wolfsburg um. Im Alter von sieben Jahren begann er mit der Leichtathletik. Richtig los mit der Karriere ging es allerdings erst mit 16 Jahren, als ihn sein jetziger Trainer Werner Morawietz anfing zu trainieren. Im Jahr 2009 stand Knipphals im Finale der Deutschen Meisterschaft und lief Niedersachenrekord (10,34 Sekunden auf 100 Meter). 2013 folgten Erfolge als Deutscher Vizemeister (200m) und Vierter bei der Weltmeisterschaft mit der 4x100m-Staffel. 2014 wurde er Team-Europameister in Braunschweig und holte in Zürich Silber mit der 4x100m-Staffel. In der laufenden Saison qualifizierte sich die 4x100m-Sprintstaffel mit Knipphals für Olympia 2016 in Rio de Janeiro und holte Bronze mit der 4x200m-Staffel. Seine persönliche Bestzeit über 100m liegt bei 10,13 Sekunden und damit ist er der achtschnellste Deutsche in der ewigen Bestenliste. Beruflich praktiziert er als Chiropraktor.

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Halbmarathon Wolfsburg 2015

Am 13.09.2015 war es soweit und der SLM-Kunststofftechnik Halbmarathon hat wieder als Teilnehmerstärkster Lauf beim Wolfsburg Marathon für Aufsehen gesorgt. Fortgeschrittene und Profis fühlten sich hier wie zu Hause. Quer durch die Autostadt, den Allerpark und um die Volkswagen Arena und den Schlosspark hatte die Strecke nicht nur läuferisch, sondern auch optisch viel zu bieten.

Nur die Schuhe sind ein Problem

Auch ohne Unterarm ist Phil Grolla ein erfolgreicher Sportler.

Von Iris Antelmann

Fallersleben – Phil Grolla ist Sportler durch und durch. Vielseitiges Talent, großes Kämpferherz, unbändiger Spaß an der Bewegung. Dass der 13-jahrige ohne linken Unterarm geboren wurde, hindert den Mörser von VfL Fallersleben nicht daran, gleich in zwei Sportarten erfolgreich zu sein: im Fußball und in der Leichtathletik. Bei Letzterem schaffte er es gar schon bis zur deutschen Meisterschaft.

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So richtig entscheiden kann sich Phil nicht, was eine Rangordnung beider Sportarten angeht. Den Mannschaftssport schätze er besonders wegen der Gemeinschaft, auf den Tartanbahn sei er dafür um einiges erfolgreicher. „Auf alle Fälle helfen sich Fußball und Leichtathletik gegenseitig sehr, zum Beispiel, was die Wendigkeit und Athletik angeht.“

Mit den D-Jugendlichen klickt der 13-Jährige in der Kreisoberliga – bei den „Normalos“, wie er die Menschen ohne Behinderung („Ich habe im Internet gesehen, wie jemand einhändig Schuhe gebunden hat. Das war stark.“ – Phil Grolla kommt auch ohne Unterarm bestens zurecht.)

Liebevoll nennt, wohl gemerkt. Einschränkungen aufgrund seines fehlenden Unterarmes hat er keine. „Auf dem Platz definitiv nicht. Blöd ist es nur mit den Fußballschuhen“, so Phil. Beim Schnüren steht Trainer Michael Seeger zur Seite. In den Osterferien soll Abhilfe geschaffen werden „Ich habe im Internet gesehen, wie jemand einhändig Schuhe gebunden hat. Das war stark, das möchte ich auch können.“

Zweimal die Woche geht Phil, bei 1,73 Meter Körpergröße von stattlicher Struktur, mit seinen Kumpels auf den Rasen, ebenso oft trainiert er Sprints, Diskuswerfen. Und das meist mit Papa Jürgen, früher selbst passabler Leichtathlet. Die genetischen Voraussetzungen sind also vorhanden.

Auf etwa 15 Wettkämpfe in der Saison kommt der Gymnasiast, die meisten sind für Menschen ohne Handicap. „Behindertenwettkämpfe gibt es nicht so viele“, sagt Phil. Dass locker bei den „Normalos“ mithalten kann, beweisen diverse Veranstaltungen.

Seit zwei Jahren ist Phil Mitglied des Landeskaders, bei den Sportlern mit Behinderung, die Berufung in den Bundeskader könnte kurz bevor stehen. Sein großes Ziel für diese Saisonist die deutsche Meisterschaft der Menschen mir Behinderung in Berlin. 2013 schaffte er es noch nicht auf das Treppchen, das könnte dieses Mal klappen. Paralympics. „Das wäre ein echter Traum.“ Mit seinem 13 Jahren hat er noch reichlich Zeit bis zur Umsetzung.

Oebisfelder Unternehmen unterstützt den Nachwuchs

Das Unternehmen SLM-Kunststofftechnik mit Geschäftsführer Thomas Brüsch (2.von links) an der Spitze hat im Oebisfelder Gewerbegebiet West seit vielen Jahren seinen Sitz und zählt nicht nur zu den größten Firmen der Einheitsgemeinde Oebisfelde-Weferlingen, sondern mittlerweile auch zu den Stammsponsoren der Handballer des SV Oebisfelde. Vor kurzem profitierten die B-II-Jungen des Vereins von der Unterstützung der Firma. Thomas Brüsch übereichte der in der Nordliga spielenden Mannschaft, die von Thomas Meinel (links) und Olaf Preuße /(recht) trainiert wird, einen Satz neuer Spielkleidung.